Erik
Anderson ist bei der Firma Brown & Sharpe in Wetzlar.
Hallo Dr. Grandin:
Wie geht's Dir? Ich kann nicht glauben, daß
die Zeit so schnell vorbeigeht. Es ist schon vier Wochen seit
meiner letzten Nachricht! Zuerst rede ich kurz über Ostern. An
dem Donnerstag vor Karfreitag, bin ich nach Braunschweig
gefahren und habe ich da übernachtet. Am Freitag morgen sind ich
und Freunde von meinem alten Studentenwohnheim (Riko, Edi,
Jessica, und Ivar) nach den Niederlanden gefahren. Wir hatten
einen VW Golf reserviert, aber weißt Du was? Es gab keinen mehr
bei dem Autovermieter, so wir haben eine C-Klasse Mercedes
bekommen für den gleichen Preis! Es war viel komfortabler als
ein VW Golf! Aber was wir nicht reserviert haben war ein
Schlafzimmer im einem Hotel. Das war fast ein großer Fehler.
Riko meinte, daß es in Amsterdam viele Hotels gibt und er hat es
schon vorher einfach gefunden. Wir sind in Amsterdam Mittag
angekommen. Es gibt so viele Leute in der Stadt. So viele Hotels
sind auch voll. Wir haben vier Stunden durchgesucht. Endlich
haben wir eins gefunden, wo wir zwei Tage schlafen konnten. Es
war ein schmutziges Zimmer, aber es war billig.
In den Niederlanden haben wir Amsterdam, Rotterdam, den Hague,
und Volendam besucht. Weil niemand in unserer Gruppe Holländisch
konnte, aber die Holländer gut Englisch sprechen können, war ich
der Englischdeutsch Übersetzer. So eine Arbeit will ich nicht
haben! Umtauschen zwischen denken auf englisch und denken auf
deutsch gibt mir Kopfschmerzen! Holländisch ist eine
interessante Sprache. Es ist ziemlich eine Kombination der
englischen und deutschen Sprachen. Manchmal konnte ich es fast
verstehen. Die Niederlanden ist ein schönes Land... mit viel
Wasser, aber ich kann vorstellen, wenn es eine große Überflutung
geben würde, daß wir nicht mehr den Niederlanden finden könnten.
Dieses Land hat viele Laden und im Gegenteil mit Deutschland,
die sind bis relativ spät und auch Sonntags offnen. Ich wünsche,
daß wir eine Tour machten, aber es gab so viele Leute, die auch
genauso das machen wollten. Es würde zu lange dauern. Das Wetter
war auch schlecht, es hat viel geregnet. Deshalb hatten wir
nicht so viel Lust draußen zu bleiben.
Am Sonntagabend sind wir zurück nach
Braunschweig gefahren, und am nächsten Montag bin ich nach
Wetzlar gefahren. Das nächste Wochenende bin ich nach Erlangen
gefahren, Dan zu besuchen. Der erste Abend sind wir in eine
Studentendisko. Die Stimmung war nicht so gut, weil es relativ
klein war, die Leute kennen einander aber nicht uns, und die
Musik war schlecht. Am nächsten Tag sind wir nach Nürnberg
gefahren. Nürnberg ist nur fünfzehn Minuten von Erlangen mit dem
Zug. Wir haben auch nicht so viel gesehen wegen Regen. Wir sind
zurück gefahren, und wir meinten, daß wir später am Abend mit
seiner Mitbewohnerin zu einer Disko im Nürnberg gehen würden.
Aber sie ist nicht angekommen, und wir sind zu Hause geblieben,
weil wir keine Ahnung hatten, wohin zu gehen, und wir hatten
kein Auto. Am Sonntag bin ich zurück.
Die nächsten zwei Wochenenden bin ich zu
Hause geblieben. Ich hatte zwei Besucher. Das erste Wochenende
war auch ein vier Tage Wochenende. Greg hat mich am Samstag
besucht. Wir haben rund in der Wetzlarer Altstadt geguckt.
Später am Tag sind wir kurz nach Gießen, eine Universitäts-
Stadt, die 5 km von Wetzlar liegt, gefahren. Dort haben wir
diesen Samba Umzug gesehen. Aber danach war nicht so viel los,
und wir sind zurück gefahren. Am Abend sind wir in diese
Kneipe/Italienisches Restaurant gegangen. Nach dem Abendessen
haben wir Billards gespielt und viel Weißes Bier getrunken. Ich
glaube, wir haben laut auf Englisch und Deutsch geredet, und wir
haben die Anderen bei dieser Kneipe erschrocken. Niemand wollte
mit uns reden! Am Sonntag habe ich Greg den Steindorfer Wald
gezeigt. Am Montag sind wir wieder im Richtung Gießen gefahren.
Wir haben diese zwei Berge in der Nähe von Gießen gesehen. Sie
waren interessant, weil sie Burgruinen sind. Dann sind wir nach
Frankfurt gefahren, aber wir haben nicht so viel gemacht, weil
wir keinen Stadtplan hatten.
Am Dienstag sind wir mit Herrn und Frau Lenz
(meine Hausbesitzer) durch Wetzlar mit Fahrrad gefahren. Es war
ein sehr schöner Tag für Fahrrad fahren! Letztes Wochenende ist
mein Kumpel von Braunschweig, Riko, hierher gefahren. Freitag
habe ich ihm ein bißchen durch die Stadt gezeigt. Später am
Abend, sind wir in diese Disko in Wetzlar gegangen. Es war mein
erstes Mal dahin. Ich habe gedacht, daß es nur alte Leute gab.
Alte Leute sind da, aber es gab auch sehr viele junge Leute. Die
Musik war auch relativ gut. Ich glaube, daß diese Disko und die
Disko in Gera vergleichbar sind. Am Samstag sind wir nach
Frankfurt gefahren. Dieses Mal haben wir relativ viel gesehen.
Wir haben in viele Laden geguckt. Wir sind auch durch die
Altstadt gelaufen. Am Abend sind wir in diese Disko, Capitol,
draußen von Frankfurt Stadt gefahren. Die Stimmung in dieser
Disko war sehr gut, aber es gab fast keine Leute. Wir haben bis
2 Uhr gewartet, aber fast niemand ist gekommen. Wir sind nach
Hause gefahren und sind bis spät Sonntag, weil es ein langer Tag
war, im Bett geblieben. Am Sonntag, haben wir nicht so viel
gemacht, und Montag morgen früh ist er wieder nach Hause
gegangen.
Nicht so viel war los mit meinem Projekt für
die letzten vier Wochen, weil meine Chefs sehr beschäftigt waren
und hatten nicht so viel Zeit, meine Arbeit zu prüfen. Aber
jetzt haben wir gefunden, daß drei Designmöglichkeiten gut sind.
Gerade mache ich Berechnungen für eine Möglichkeit, zu finden
was wir brauchen würden. Heute bin ich mit meiner Abteilung in
eine Messtechnik Messe im Sinsheim gefahren. Es war interessant,
aber es gab zu viel für einen Tag zu sehen. Weißt Du was?
Erinnerst Du dich an meine alte Abteilung im North Kingston,
"Research & Development"? Es gibt es nicht mehr! Mein Chef
für den Entwicklungsbereich hier in Wetzlar hat bei unserer
Abteilungsversammlung erzählt, daß mein alter Chef und alle die
Leute in dieser Abteilung gekündigt würden. Ich habe viel Glück,
daß ich in Deutschland bin!
Bis nächstes Mal! -Erik Anderson
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