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Markus Downey: Bericht 2

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HomepageMarkus Downey ist bei der Firma Lufthansa Technik in Hamburg.

Hallo Dr. Grandin,

Moin moin, wie man hier zu jeder Tageszeit in Hamburg sagt. Eigentlich heißt es ja auch Hamburch. Ich habe einen Arbeitskollegen, ja manche von uns Arbeiten auch während unseres Praktikums, der Schulenburg heißt. Wenn er gesucht wird, heißt es allerdings: "Wo ist denn Herr Schulenburch?" Ich finde den Hamburger Dialekt richtig gut.

Aber nun wieder zu dem, was ich bei Lufthansa Technik mache. Heute will ich über den Fließtest sprechen, den ich zur Zeit für das Klebesysteme Projekt mache. Der Fließtest ist eine Prüfung, die Airbus Industries eingeführt hat, um die Oberflächenbenetzung von Klebefilmen zu prüfen. Mit Oberflächenbenetzung ist gemeint, wie ein guter Klebstoff die Oberfläche der Probe bedeckt. Der Klebefilm, den ich untersuche, ist ein mit Fasern verstärkter Klebefilm, der in der Triebwerksreparatur verwendet wird. Nun, für den Fließtest werden vier Kreise von 38 mm Durchmesser aus der Klebefolie herausgestanzt und diese Kreise werden dann zwischen zwei Lagen Kunststofffolie (nach neuer Rechschreibreform) im Quadrat geklebt. Diese Folien werden in eine Presse gelegt und mit 175 Grad Celsius und 3 bar Druck etwa zweieinhalb Stunden gefahren. Wenn die Probe fertig ist, wird der Durchmesser der Klebekreise gemessen und damit die Fläche bestimmt. Die Zunahme der Fläche wird als Prozentzahl ausgedrückt. Wenn die Zunahme unter einer bestimmten Prozentzahl liegt, wird der Klebefilm nicht mehr verwendet, da er nicht mehr die geforderte Oberflächenbetzung besitzt. Ich vergleiche außerdem die Ergbnisse mit den Herstellerangaben. Da findet sich mancher großer Unterschied. Die Ergebnisse sind für die Produktion wichtig, da ein überlagerter, zu alter, Klebefilm zu schlechten Klebeverbindungen und das kann schwere Folgen haben. Wie oben gesagt, wird das Klebesystem in der Triebwerksüberholung verwendet, genauer für die Thrustreverser cowlings, sprich der Teil des Triebwerksgehäuses, das bei der Schubumkehr zurückgefahren wird. Man braucht eine besonders stabile Bindung, da hier große Kräfte auf Material und Klebeverbindung wirken.

Aber genug mit der Arbeit. Wenn ich nichts von meiner Reise nach Friedichshafen schreibe, würde ich anderen IEP Praktikanten nachstehen, die mehr Zeit zum Reisen haben als ich. Über den ersten Mai bin ich mit Paola Perez zusammen nach Friedrichshafen am Bodensee gefahren, um Lanie Williams zu besuchen, die bei ZF ihr Praktikum macht. Der Bodensee ist der größte See in Deutschland. Er grenzt an Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gegend ist wunderschön, über den See kann man die Alpen sehen, wenn das Wetter gut ist. Ich kann jedem nur empfehlen, den Bodensee im Sommer zu besuchen. Wir sind am Freitag gefahren über Nacht mit der Bahn gefahren und waren Samstag Morgen gegen 10:30 Uhr da. Samstag Abend sind Freunde von Lanie und ihren Mitbewohnern zu Essen gekommen. Die Mitbewohner von Lanie sind aus Frankreich und haben ganz leckere Crepes gemacht. Danach haben wir UNO in Deutsch nach ganz komischen Regeln gespielt. Wenn man einen Eins spielt müßen alle ihre Karten in Spielrichtung weitergeben. Höchst ungewöhnlich.

Sonntag kammen Josh, Craig, Don und Gloria dazu. Wir sind zu den Rheinfällen in die Schweiz gefahren. Die Fahrt mit dem Zug dauert nur etwa eine Stunde von Friedrichhafen aus. Die Rheinfälle sind sehr schön, man kann mit einem Boot zu einem Stein in Mitten der Fälle übersetzen. Es ist wirklich imposant wenn die Wassermassen um einen herunterstürzen. Es gibt auf einem Berg neben den Rheinfällen ein kleines Schloß in der es auch eine Jugendherberge gibt. Es muß toll sein da zu übernachten, da man fast auf die Fälle hinabschauen kann.
Montag sind wir mit dem Schiff auf die Insel Mainau gefahren. Die Insel Mainau ist eine Blumeninsel auf der der es Millionen von verschiedenen Blumenarten gibt. Die Frühlingsblumen waren grade in voller Blüte und es war eine unbeschreibliche Farbenpracht. Leider war es auch sehr voll. Viele Leute hatten die gleiche wie wir. Alle von uns haben einen leichten Sonnenbrand bekommen. Es war also schön sonnig.
Dienstag war dann die Rückfahrt in die Hansestadt.

Ich höre jetzt auf, da der Bericht ohnehin schon zu lang ist. Gruß an alle in Rhode Island und alle Rhodys die schwer in zu tun haben in ihren Praktikas in Deutschland. Bis zum nächsten Mal.

Markus Downey 
 

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Last Updated:  01/10/2003

   

 

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities