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Dan Fischer: Bericht 2

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Siemens AGDan Fischer arbeitet bei Siemens (im medizinischen Bereich) in der Nähe von Nürnberg.

Hallo Dr. Grandin und Mitgleider der URI, und herzlich willkommen zu einem weiteren Teil meiner Erfahrung hier in Deutschland. Als wir letzes Mal gesprochen haben, ist nichts Besonders bei Siemens oder auch in Marloffstein passiert. Aber bitte haben Sie keine Sorge: Denn ich kann immer etwas erklären, damit Sie besser über mein Leben informiert sind und Sie deshalb alle gut schlafen können.

Zuerst, zum Thema Arbeit. Ich beschäftige mich immer noch mit den Computer Tomographie (CT) Geräten hier in Forchheim. Mein leztes Projekt ist quasi fertig, und inzwischen schreibe ich ein kleines Programm, das für die Forschung der Signalwanderung des Röntgenstrahlers benutzt wird. Sie fragen sich vielleicht, was das eigentlich bedeutet? CT funktioniert einfach auf dem Röntgenprinzip, das heißt, die Röntgenstrahlung wird erzeugt, sie fließt durch den menschlichen Körper und auf der anderen Seite findet man zwei Detektoren, die die Strahlung (in diesem Sinn ist Strahlung das gleiche wie Signal) empfangen. Während ihrer Reise zum Detektor, kann die Strahlung abwandern. Im schlimmsten Fall bekommen die Ärzte kein richtiges Bild vom durchstrahlten Gewebe und deshalb können sie keine richtige Diagnose stellen. Diese “Signalwanderung” ist super klein, aber natürlich ist es das Ziel, sie entweder so klein wie möglich zu machen oder überhaupt nicht zuzulassen, und das versuchen wir jetzt zu schaffen. Mein erstes Projekt war diese Sache mit dem Steuerungsystem eines CT-Gerätes, aber mein Betreuer dieses Projekts ist momentan im Urlaub, deswegen ist es noch nicht fertig.

Hier in Nordbayern ist das Wetter nicht wirklich anderes als in
Braunschweig. Es ist schwer, einen schönen Tag zu finden. Aber zum Glück waren die letzen zwei Wochenenden super schön - warm und sonnig, und ich habe zum ersten Mal Klettern ausprobiert. Die Region, in der ich wohne, heißt „die Fränkische Schweiz“ und diese Region hat die meisten und besten Kletter-Möglichkeiten. Es gibt vielleicht 3-400 verschiedene Kletterfelsen und alle haben verschiedene Schwierigkeitsstufen, vom Anfänger bis zum Profi. Zum ersten Mal habe ich einen Fels geschafft, der auf der Anfängerseite der Mitte liegt. Nicht zu schwer aber kein Spaziergang. Auf dem Weg hoch geht alles ziemlich gut, und ich habe entdeckt, daß man beim Klettern nicht viel Oberkörperkraft braucht, sondern Kraft in den Beinen. Man muß sich auch ganz genau auf jeden Schritt konzentrieren, und ein bißchen Geduld haben. Seit meinem ersten Mal habe ich sechs verschiedene Felsen probiert. Ich hoffe, daß ich mehr probieren kann, weil Klettern so unglaublich viel Spaß macht, und weil es auch nicht so viele Kletter-Möglichkeiten in den US, nämlich in Rhode Island, gibt.

So Leute, ich hoffe, daß ihr so viel Spaß habt, diesen Brief zu lesen wie ich hatte, ihn zu schreiben. 
Bis nächstes Mal,

DF
 

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Last Updated:  01/08/2003

   

 

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities