Dan
Fischer arbeitet bei Siemens (im medizinischen Bereich) in der
Nähe von Nürnberg.
Liebe Leute,
als wir letzes Mal gesprochen haben, habe ich euch
versprochen, dass ich den Sinn des Lebens erklären würde. Eines
Abends habe ich den entdeckt, und dann habe ich diese Erfahrung
auf ein Blatt geschrieben, damit ich sie nicht vergesse. Aber
leider habe ich dieses Blatt verloren, und wegen meinem
schlechten Gedächtnis, kann ich mich überhaupt nicht an dieses
Thema erinnern. Vielleicht nächtstes Mal.
Immer wenn ich diese Nachrichten schreiben muss, bin ich
ziemlich gestresst, weil es schwer ist, ein gutes Thema zu
finden. Manchmal wünsche ich, dass etwas Spannendes passieren
würde. Vielleicht könnte ich verhaftet werden? Dann könnte ich
schreiben: "Hallo Dr. Grandin, und liebe Grüsse aus dem
Erlangener Gefängnis! Wie geht's Ihnen?..." Das wäre (hoffentlich)
eine riesige Überraschung für euch, und wahrscheinlich auch für
mich. Macht keinen Stress Leute, denn ich habe keine Pläne
irgendetwas anzustellen, dass das IEP, URI oder mich in
Schwierigkeiten bringen könnte. Solche Tage sind vorbei.
Aber was gibt's hier Neues, ist wirklich nicht viel. Ich bin
noch einen Monat bei Siemens, und noch 2 Monate in Deutschland.
Meine kleine Schwester kommt nach Europa Ende Juli, und dann
muss ich mich während dieser Zeit um sie kümmern. Nicht dass
dieses Ereignis ein grosses Problem ist, aber es ist noch etwas
mehr zu denken. Noch mehr zu überlegen, ist die Hochzeit zweier
Freunde von mir. Zwei Leute, die ich in Braunschweig
kennengelernt habe, werden Mitte Juli heiraten, und ich bin zu
ihrer Hochzeit eingeladen. Aber was werde ich ihnen schenken?
Ich hätte gerne einige Vorschläge.
Also, jetzt habe ich etwas Konkretes, was ich erzählen kann.
Letze Woche war ich in Bad Tölz beim Seminar des Siemens Student
Programm. Da hatten wir eine kleine Versammlung von 24 Studenten,
die jetzt schon oder früher von Siemens beschäftigt worden sind,
oder einfach Studenten, die Mitglieder dieses Programms geworden
sind. Von der Gruppe studieren die Meisten etwas Technisches
aber es sind auch Studenten die Betriebswirtschaftslehre(BWL)
studieren. Jeden Tag hatten wir ein volles Programm. Montag und
Dienstag ist ein Trainer dabei gewesen, und er lehrte uns "Wie
man eine richtige Präsentation hält, und wertvolle Feedback dazu
gibt". In diesem Teil des Seminars musste ich eine Präsentation
zum Thema "Ingeniuere und Kaufleute - können sie zusammen
arbeiten?" vorstellen. Auch ein wichtiger Punkt dieser zwei Tage
war die Gruppenarbeit, dazu Kommunikation, Kooperation und
Leitung. Mittwoch hatten wir Besuch von 6 Leuten innerhalb der
Firma, die ihre jeweiligen Abteilungen der Firma beschrieben
haben, und Donnerstag bis Freitag haben wir einen Case Study auf
Englisch gelesen. Beide Tage mussten wir eine Präsentation
vorstellen, auf Englisch naturlich, aber *leider* dürfte ich
nicht sprechen.
Ich kann ehrlich sagen, dass dieses Seminar ganz wertvoll war,
nicht nur weil ich so viel gelernt habe, sondern auch weil ich
10 oder so Kontakte in verschiedenen Abteilungen der Firma
gemacht habe, ein paar nette Leute kennengelernt und am
wichtigsten viel spass in dieser Woche gehabt habe.
So sieht's aus, dass ich am Ende dieses Blatts bin. Das heisst,
ich verabschiede mich von Ihnen.
Gruß aus Erlangen, DF
Main | Bericht 1 | Bericht 2 | Bericht 3 | Bericht 4 |
|
|