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Lindsay Morriss: Bericht 1

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Siemens AGLindsay Morriss macht ein Praktikum bei Siemens in München.

Lindsay Morriss Bericht - März

Zur Zeit gibt's viel los in meinem Aufenthalt in München. Das Praktikum bei Siemens ist sehr gut gelaufen und die Stadt ist wirklich schön, aber meine Wohnsituation ist etwas anders...
Siemens, durch eine Ermittlungsfirma, hat für mich meine erste Wohnung gefunden. Ich dachte, ich war glücklich, weil es schwierig ist, eine Wohnung in München zu finden, und normalweiße findet Siemens keine Wohnplätze für ihre Praktikanten. Ich bin doch dankbar, aber was ich erhalten habe, war nicht erfreulich.

Ich wohnte in Solln, eine Umgebung etwas außerhalb von München. Es dauerte fast vierzig Minuten zu meiner Arbeit zu gehen (da die Arbeit in der Innerstadt gelegen ist), und am Anfang war das etwas schwer. Trotzdem konnte ich es leiden, aber meine Vermieter habe ich nicht so gut verstanden.
Als ich in Braunschweig war, habe ich sie angerufen, um zu lernen, was es eigentlich für eine Wohnung ist. Sie hatten mir erzählt, dass es eine WG-Situation ist, mit anderen Siemens Praktikanten, usw... Ich sollte mein eigenes Zimmer mit Bad haben und auch eine gemeinsame Küche und gemeinsamen Fernsehraum.

Mein Wohnsitz war eigentlich ein Haus, in dem die Vermieter früher gewohnt haben. Jetzt wohnen sie in der Nähe und vermieten die verschiedenen Zimmer. Mein Zimmer war schön (22qdm), aber mein Bad und auch die Küche waren im Dachboden. Das Bad war neugebaut und ganz klein. Ich konnte nicht so gut in die Dusche passen und würde mein Kopf auf der Decke schlagen. Auch war der Vorhang zu kurz, und deswegen wurde Wasser immer über den Boden laufen. Aber am schlimmsten war, dass eine Lampe (mein eigenes Licht) auf dem Boden war. Das war natürlich gefährlich, da die Elektrizität der Lampe einfach mit dem Wasser mischen könnte. Es gab ein normales Bad neben meinem Zimmer, aber ich durfte es nicht benutzen.

Auch gab´s keinen Fernsehraum. Stattdessen war der Dachboden geteilt (nicht mit einer Wand, aber einem Sofa). Unsere Küche und mein Bad waren in einem Teil, und der so-genannte-Fernsehraum war dieser andere Teil. Ich und die anderen Mitbewohner durften gar nicht dahin gehen, da dieser Teil des Raums zu den Vermietern gehört.

Als ich umgezogen war, hatte ich zwei Freunde mitgebracht, um mir zu helfen. Obwohl es nicht im Vertrag war, hatten meine Vermieter mir erzählt, dass ich 5DM pro Mensch pro Nacht bezahlen muss, und dass ich auch meine Gäste vorher anmelden muss. Sie hat mir erzählt, dass es nicht genug heißes Wasser gibt, deswegen muss ich für die Gäste bezahlen. Aber wie ich gefunden habe, gab´s heißes Wasser nur am Morgen. Auch hatten sie immer Angst, dass ich oder meine Freunde etwas klauen werden (Obwohl sie ausgezogen sind, hatten sie nicht alle ihre Dinge mitgenommen). Ich durfte nur in meinem Zimmer bleiben, oder zu meinem Bad oder der Küche gehen.

Das war genug mich, unzufrieden zu machen, aber es ist nur schlimmer geworden. Die erste Nacht ist der Mann im Haus bis 3 Uhr geblieben, und die Vermieter waren wieder am nächsten Tag da. Dieser Tag, als ich zurück gekommen bin, habe ich gefunden, dass sie sich in meinem Zimmer rein gelassen haben. Das Fenster habe ich etwas geöffnet gelassen, um frische Luft zu kriegen, aber dann war es zu. Ich habe mein Zimmer abgeschlossen, aber trotzdem sind sie durch gegangen. Dann haben sie mir gesagt, dass ich absolut nie das Fenster geöffnet lassen darf, wenn ich nicht da bin.

Sie wurden fast jeden Tag kommen, und da bleiben-bis 22Uhr, 0Uhr... egal. Meine Mitwohnerin hat mir erzählt, dass die Frau Psychologin ist und im Haus Therapie Sitzungen macht. Daß mir nie erzählt wurde, dass sie im Haus arbeitet, hat mich wirklich geärgert. Auch daß sie immer kommen und gehen wurden, hat mich auch sauer gemacht. Insgesamt, obwohl sie nicht da wohnen, benutzen sie es trotzdem wie ihr eigenes Haus (und sie hatten mir das nie erzählt). Deswegen fühlte ich mich gar nicht wohl, da zu bleiben und wollte raus.

Siemens hat mir erzählt, dass ich wegen des Vertrags gebunden war. Aber zum Glück hatte ich noch nicht meine Kaution bezahlt. Letzte Woche erhalte ich einen Brief, der sagte, entweder bezahle ich die Kaution morgen, oder sind meine Vermietern “nicht länger bereit mich zu beherbergen." So bin ich einfach ausgezogen.

Die Frau hat meine Arbeitsnummer gefunden und mich bei der Arbeit erreicht, und natürlich erzählte mir, dass was geschrieben war, war nicht was sie meinte, usw... Jedoch mag sie mich nicht so gern und hat kein Problem, dass ich ausziehen will. Aber zuerst soll ich noch eine Monats-Miete bezahlen und jetzt muss ich 300 DM wegen der Tapete bezahlen. Am Anfang habe ich sie gefragt, ob ich Posters an der Wand hängen darf. Man sagte,, dass wenn ich Tesa-Tape benutzen würde, muss ich am Ende nur einfach malen. Das habe ich gemacht, aber jetzt sagt sie, dass ich nie Tesa-Tape benutzen durfte, und dass sie die ganze Tapete reparieren müssen. (Es sieht gar nicht schlimm aus und braucht keine Reparatur, aber diese Leute kümmern sich nur fürs Geld!!)

Jetzt wohne ich bei einem Freund in Freising und suche gleichzeitig eine neue Wohnung. Zum Glück gibt's eine gut Chance, daß ich eine in Freising finden werde. Na, wir sehen...
Glücklicherweise finde ich das Praktikum insgesamt gut. Die Arbeitsatmosphäre ist ohne Stress, und ein mal hatten wir eigentlich einen Urlaubstag genommen, um nach Österreich Skifahren zu gehen.

Was ich eigentlich mache, gefällt mir etwas. Ich schreibe Firmenprofilen über Wettbewerbfirmen, die später auf Siemens Intranet gehen werden. Das bedeutet, dass ich riesig viel Information über verschiedene Aspekten (Strategien, Geschichte, Zielen, Visionen...) finden muss. Um das zu machen, benutze ich das Internet und auch Privatquellen, die Siemens liefert.

Jetzt schreibe ich eine Profile von Marconi-eine Telekommunikationsfirma aus der UK. Ich bin sehr unabhängig und mache alles allein. Wenn ich Fragen habe, darf ich sie immer an meine Chefin oder die anderen Mitarbeite stellen. Sie beobachten mich nicht, statt vertrauen mich, und deswegen bin ich zufrieden.

Aber meine Klagen sind, dass ich den ganzen Tag vor dem Computer sitzen muss, und dass die Arbeit ziemlich Routine ist. Auch erhalte ich keinen Urlaub. Statt muss ich Überstunden machen, Urlaub zu kriegen, und jede Überstunde ist eine Stunde Urlaub. Da ich vorhabe, etwas Urlaub zu erhalten, arbeite ich viel während der Woche (normalweiße von 8:30 bis fast 19:00).
Aber die Erfahrung lohnt sich. Zut Zeit wünsche ich nur einen Wohnsitz mit normalen Leuten; und mit etwas Glück, kriege ich eins bald.
 

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2000-2001
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Last Updated:  01/10/2003

   

 

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities