Liz
Andrade macht ihr Praktikum bei Preuße Baubetriebe in Hamburg.
Hallo Frau Kirchner and liebe Rhodies!
ich bin ein bißchen spät für diesen Bericht. So
habe ich nur bis den 1. Mai geschrieben. Trotzdem ist es
unglaublich, dass ich jetzt noch einen Bericht schreibe. Und
warum? Weil das bedeutet, dass mein Zeit hier in Hamburg so
schnell läuft. Ende April habe ich nicht so viel gemacht bei der
Arbeit. Ich kann mehr über mein Leben hier in Hamburg als über
meine Arbeit schreiben. Zuerst rede ich über Arbeit. Nicht so
viel ist passiert seit meinem letzten Bericht. Aber ich weiss
jetzt, dass wenn ich mit meinem Praktikum fertig bin, werde ich
ein Affe sein. Wieso? Weil, fast jeden Tag muss ich auf das
Baugeruest klettern. Manchmal muss ich ohne
“Sicherheits-Handläufe" klettern. Nicht gut, aber mir macht das
Spaß!
Was noch? Oh yeah, Häuser 1 bis 3 sind fast
fertig. Die Maurer bauen jetzt das 3. Obergeschoß und
Staffelgeschoß für Haus 2. Danach werden alle Konstruktionen
fertig sein. Haus 4 ist jetzt fertig und jeden Tag kommen die
Reinigungsleute. Mein Leben.
Am ende April bin ich nach München gegangen.
Mein Bruder, John, war hier in Deutschland für einen
Schulurlaub. Ich habe ihn in München für ein Wochenende
getroffen. Es ist immer sehr gut ein vertrautes Gesicht zu
sehen, besonders wenn es ein Verwandter ist. Die erste Nacht
haben wir Abendessen zusammen gegessen. Aber nachher habe ich
mich mit ein Paar Freunden getroffen, John K, John C, und Eric.
(Ich kenne zu viele Leute die “John" heißen!) Naturlich sind wir
in Kneipen gegangen. Es war viel spaß und wir haben so viel über
unsere Leben geredet. Es ist ganz interessant zu hören wie alle
die andere Rhodies hier leben!
Am naechsten Tag bin ich mit der Schulgruppe
meines Bruders nach Dachau gegangen. Für mich war das eine gute
Erfahrung. Ich habe so viel gelernt und jetzt macht alles Sinn,
was ich in der Schule gelernt habe. Ich kann die “Schule"
Geschichte mit Realität zusammen stellen. Nachher sind wir in
die Innenstadt gegangen. Wir haben das Glockenspiel gesehen und
natürlich waren wir einkaufen! In der Nacht haben wir im
Hofbräuhaus gegessen und getrunken. Das Hofbräuhaus war ein
interessanter Ort. Die Leute, die da arbeiten, ziehen “geile"
Kleidung an. Da war auch eine Frau, die “yodelling" gemacht hat.
Und auch ein paar Männer, die große Hörner gespielt haben. Mein
Bruder und seine Freunden durften ein Mass trinken. Meistens
mochten die Schueler das Bier nicht. So mein Bruder hat sein
Bier und auch ein anderes Bier getrunken. Es war sehr lustig,
meinen Bruder ein bißchen betrunken zu sehen.
Am nächsten Tag hat mein Bruder mich um 4:30
aufgeweckt, weil er das Hotel um 5 Uhr verlassen musste. Es war
ein bißchen traurig “Aufwiedersehen" zu sagen, aber ich werde
ihn bald sehen. Am 1. Mai, Tag der Arbeit, hatten wir keine
Arbeit hier in Deutschland. So haben wir am 30. April Party
gemacht. Am Abend haben wir eine kleine Party zu Hause gemacht.
Nachher sind wir in die Innenstadt gegangen. Wir waren gleich
da, als wir eine Demonstration gesehen haben. Es gab viele
Polizei und “Demonstranten". Es war zwischen den Neo-Nazis und
einer anderen Gruppe. Dann sind wir zu Dock's gegangen für den
“Tanz in den Mai". Dock's ist ein großer Dance Club das spielt
verschiedene aber gute Musik. Es war echt Spaß und wir waren da
bis 4 Uhr morgens. Nachher sind ich und zwei andere in einen
Techno Club gegangen und erst um 8 Uhr nach Hause gekommen! NIE
WIEDER!!!! Haha! Am nächsten Tag war ich total kaputt! Ich habe
gar nichts gemacht! Ich war nicht beim Sport, nur einschlafen!
Das ist nicht typisch für mich! Ich hoffe alles ist am besten in
USA!!!! Bis zum naechsten mal!
MfG,
Liz Andrade :)
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