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Liz Andrade: Bericht 6

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Liz Andrade macht ihr Praktikum bei Preuße Baubetriebe in Hamburg.

Hallo Frau Kirchner und die Rhodies,

Fußballfieber ist hier in Deutschland. Ich habe noch nichts über Fußball geschrieben, so ich werde das jetzt machen. Ich habe bemerkt, daß die Deutschen unsinnig begeistert für Fußball sind. Das ist alles, worüber sie reden. Zum Beispiel, letztes Wochenende bin ich in einem öffentlichen Schwimmbad schwimmen gegangen. Es war deshalb viel Spaß und es gab auch ein "waterslide". Aber wir mußten zu einer gewissen Zeit gehen, damit Thomas, der Junge, der gefahren ist, zurück nach Hause für ein Fußballspiel konnte. Am Tag, als Deutschland gegen Kamerun gespielt hat, war ich im Fitness Studio. Es gab so viele Leute, die vor dem Fernsehen sitzen. Und wir waren in einem Fitness Studio! Wenn Deutschland ein Tor gemacht hat, sind die Leute verrückt geworden. Und die Radiostation hat die Musik mit Schreien und Schreien unterbrochen, uns zu informieren, daß Deutschland ein Tor geschossen hat. Und, als das Spiel fertig war, hat jeder gefeiert. Es gab viel Leute in der Stadt mit der deutschen Flagge und den noisemakers usw. An dem Tag, als die Deutsche Paraguay überboten haben (um in das Viertelfinale zu gehen), waren noch mehr Leute in der Stadt. Sowie um 75-100 Polizisten. Die Leute waren so glücklich, daß ihre Mannschaft gewonnen hat.

Jetzt zu den USA. Wer hätte gedacht, daß sie es bis in den "quarterfinals" schaffen würden? Ich habe nicht gedacht, daß unsere Fußball Mannschaft wirklich gut war. Ich errate, daß sie sein müssen! Das ist sehr gut für uns, aber wir spielen gegen Deutschland am Freitagnachmittag! Meine Freunde sagen, daß die Deutschen gewinnen werden. Und einer von meinen Freunden hat mir einen SMS geschickt das hat gesagt: Deutschland wird Amerika in den Arsch treten. Nicht so nett, aber das war nur ein Witz. Aber das ist ok, ich bin stolz auf unsere Mannschaft, obwohl ich Fußball nicht zuschaue!

Letzten Freitag hat Colin mich besucht. Es war schön, ihn wieder zu sehen. Ich hatte ihn für eine lange Zeit nicht gesehen. Als wir an meinem Haus angekommen sind, haben meine Gasteltern und Sarah draußen gesessen. Sie haben gesagt, daß wir uns zu ihnen hinsetzen sollen, und dann haben sie mit Colin angefangen zu sprechen. Sie haben ihn viele Fragen über Bremerhaven und einen Leuchtturm, der in Bremerhaven ist, gefragt. Colin hat über diesen Leuchtturm nichts gewußt, deshalb haben sie ihm ein Buch gezeigt , das sie über Bremerhaven gekauft haben. Es war so lustig. Er ist gleich wie ich (sort of!), fast keine Ahnung über die Städte, in denen wir wohnen!

Freitag nacht sind wir zu einer Kneipe in die Stadt, die heißt Költsch, gegangen. Dort haben wir uns mit Leuten getroffen, die ich hier in Hamburg kennengelernt habe. Ich hatte viel Spaß und Colin hat jeden (fast jeder) kennengelernt. Selbstverständlich sind wir nach Hause um 5 Uhr morgens gekommen und haben wirklich bis spät am nächsten Tag geschlafen. Aber das ist normal wenn wir hier in Hamburg (am Freitag) in die Stadt gehen! Colin ist am Samstagnachmittag zurück nach Bremerhaven gefahren. Das ganzes Wochenende habe ich (für meine Reise) eingepackt und bin Einkaufen gegangen. Das ist richtig! Ich fliege morgen um 16 Uhr nach Kreta! Ich bin wirklich aufgeregt. Ich hoffe, daß ich viel Spaß habe, und, daß das Wetter wirklich gut ist!

Arbeit ah ja! Letzte Woche gab es nicht so viel für mich zu machen, weil Frau Hertel Urlaub hat. Ich habe einige Messungen in einem der Häuser genommen und habe über Haus 4 geprüft. Ansonsten habe ich nicht viel gemacht. Eines Tages habe ich den Polier gefragt ob er Arbeit für mich zu machen hat. Er hat mir erzählt, daß ich sightseeing gehen solle. (Nichts zu wichtig, über Arbeit zu schreiben!) Ich bin sicher, daß es am 1. Juli viel zu tun geben wird. Ich wünsche euch ein schönes Woche und ich schreibe mehr, wenn ich züruckkomme! Und wie immer, ich hoffe alles geht prima in RI! Das war's bis zum siebten Bericht!

Tschüß,
Liz Andrade

PS Das Wetter in Deutschland ist wirklich heiß! Heute hatten wir über 30 Grad (Celsius!)

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
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Bassem Dib
John DiMuro
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Last Updated:  01/10/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities