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Chris
Cummiskey ist bei der Frima Agfa Laborgeräte in der Stadt Gera im
östlichen Teil von Deutschland.
Wenn ein Amerikaner in Europa wohnt, ist es manchmal schwierig, ein
Amerikaner zu sein. Ich meine, letzte Woche hat George Bush Berlin besucht.
Viele Leute(rechts und links) haben gegen seinen Besuch demonstriert und
protestiert. In der Zeitungen gab es viele Bilder von diesen
Protestierenden. Die Polizei hat starke Wasserwerfer benutzt, diese
Protestierenden zu zerstreuen. In der Tageszeitung gab es eine tolle
Schlagzeile. Ganz oben sieht man "Bush's historische Rede." Darunter
gibt's gar nichts. Man breitet die Zeitung aus, und ganz unter gibt es
eine Zeichnung von George Bush mit einer leeren Sprechblase. Die Seite war
fast leer abgesehen von einer kleinen Kolumne auf der linken Seite. Viele
Freunde wollten mir diese Zeitung schenken. Viele Leute haben mich gefragt
ob ich für Bush gewählt habe. Zum Glück kann ich nein sagen, weil ich
glaube, sie würden wahrscheinlich über seine Politik argumentieren. Ich
bin kritisch auf Bush's Politik auch, und wir (ich und die Deutsche) haben
oft die gleiche Meinung. Ich habe gemerkt, dass George Bush ziemlich oft
lustig gemacht wird. Manchmal ist es offensichtlich (z.B. die Tageszeitung)
und manchmal ist es anzüglich. Z.B. Er ist ein guter Redner wenn er die
Rede früher geschrieben hat. Das bedeutet, er kann lesen, aber wenn er für
sich selbst denken muss, hat er viele Probleme weil er nicht so viele
eigenen Gedanken hat. Ich muss sagen, meine Kollegen sind sehr sympatisch.
Es gibt viele Beispiele. Jeden Mittwoch spiele ich Volleyball mit ein paar
Kollegen. Einer von ihnen heisst Herr Kirschbaum. Er oder sein Sohn holt
mich ab und bringt mich nach Hause. Er hat gemerkt, dass ich allein im
Appartement wohne, und hat mich gefragt ob ich bei ihm wohnen wollte. Das
war ein tolles Angebot und auch eine Überraschung. Ich habe nein gesagt
weil ich beim Appartement viele Freiheit habe, aber ich bin sehr dankbar,
dass er es angeboten hat. Stefan ist auch ein besonderer Kollege. Er hat
mich zum Männertag und Hexenfeür eingeladen. Er sagt immer "Dieses
Wochenende braten wir ein paar Rosters und wenn du willst, kannst du
vorbeikommen." Er und seine Kumpels kommen aus Gera (einer von ihnen
spricht echte Gersche Fettgulschen, und Stefan muss übersetzen). Es macht
immer Spass, wenn ich bei Stefan bin. Meine anderen Kollegen sind auch
sehr nett und hilfsbereit, aber ich will keinen Roman schreiben. Teilweise
will ich in Deutschland bleiben. Deutsch ist immer noch eine Fremdsprache
für mich (ich verstehe viel mehr, aber meine Fähigkeit zu reden ist nur
ein bischen besser geworden). Ich weiss, ich werde im September
Deutschland vermissen.
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