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Peter Dobratz: Bericht 4

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SAP HomePeter Dobratz  macht sein Praktikantum bei der Firma SAP in Rheinstetten (bei Karlsruhe).

Vierter Bericht
Rheinstetten, 6. Juni 2002

Inhaltsverzeichnis:
Skat
Besuch von URI-Studenten
Radtour nach Ludwigshafen
Gerichtsverfahren
Bemerkungen

Vor 2 Wochen habe ich mal wieder Skat gespielt. Ich habe das Spiel von einigen Studentinnen aus Braunschweig, die gerade im IEP-Haus wohnten, gelernt. Es macht zwar Spass zu spielen, aber es ist wahnsinnig kompliziert. Bis man die Regeln kennt dauert es eine Weile, und man muß immer mitdenken, was die anderen Spieler für Karten auf der Hand haben. Man kann Jahre lang üben, und wird irgendwie immer überrascht. Wir waren zu fünft, aber jede Runde muß man zu dritt spielen. Als der Mitbewohner mit dran war, hat er mir ein paar Tipps gegeben. Ich würde das Spiel auf alle Fälle empfehlen, aber es ist schwierig jemand zu finden, der das Spiel erklärt. Es dauert schon ein paar Stunden um die Grundregeln zu lernen. Erst dann kann man die Strategie anfangen zu lernen.

Am 27. Mai sind Prof. Hedderich und Kathleen Maher mit der Gruppe von Studenten aus URI zur SAP in Rot<1> zu Besuch gekommen. Die Vorträge über SAP waren eigentlich interessant, da ich eigentlich noch keinen Überblick von des ganzen SAP-System hatte. Da die Arbeitszeiten flexibel sind, bin ich selten vor 10 Uhr am Montag im Büro. An diesem Montag haben wir uns um 7 Uhr in Karlsruhe getroffen. Es war schwierig, aber ich habe mich bemüht nicht beim Vortrag einzuschlafen. Von den URI-Studenten habe ich ein paar gekannt. Nachdem man 2 Semester weg ist, gibt es viele neuen Studenten an URI. Hoffentlich kenne ich noch ein paar Leute wenn ich zurück komme.

Am 30. Mai habe ich eine Radtour gemacht.

"Heute fahre ich nach Ludwigshafen mit dem Fahrrad."
"Sag mal, bist du wahnsinnig!?"
"Nö"
"Das ist bestimmt 80 kilometer."
"Ja, und?"
"Ich glaube es gibt bald Tour de France, vielleicht kannst du dich noch anmelden."
"Mal sehen."

Auf jeden Fall bin ich dann losgefahren.

  • 10:18 Start von Rheinstetten, Stadtteil Mörsch
  • 11:03 Rheinübergang bei Maxau (zu Karlsruhe). Der Rhein ist immer schön und mächtig.
  • 11:34 Habe mich verfahren durch das Industriegebiet in Maximilliansau auf der anderen Seite vom Rhein.
  • 11:52 Jockgrim erreicht und der 1:20.000 Teil von meinem Stadtatlas geht zu Ende.
  • 12:30 Bellheim und einen Bienenstich unterwegs bekommen. Ich habe seit langen keinen Bienenstich gehabt, und ich kann mich nicht daran erinnern, dass er so weh tat. Zumindest habe ich gerade noch überlebt.
  • 13:42 Harthausen. Jetzt wieder auf die Karte (Großraum Rhein-Neckar)
  • 14:20 Schifferstadt, mich wieder ein wenig verfahren.
  • 15:30 Ankunft in Ludwigshafen.

Ich muß ja für die Reise in Großbritanien noch üben. Außerdem ist 80 km gar nicht soweit, besonders weil es im Rheintal so flach ist. Am Samstag bin ich weiter mich dem Zug nach Biberach an der Riß gefahren und noch die 15 km bis nach Uttenweiler. Am Sonntag bin ich wieder mit dem Fahrrad nach Biberach, mit dem Zug nach Karlsruhe, und dann mit dem Fahrrad zu mir in Rheinstetten (noch mal 15 km). Es ist ganz praktisch, dass man das Fahrrad im Zug mitnehmen darf<2>.

Es kann sein, dass ich am 18. Juni vor dem Gericht als Zeuge vortreten muß. Meine Mitbewohnerin und die ehemalige Mitbewohnerin streiten sich noch um Geld. Um es noch spannender zu machen, soviel ich weiß, muß der Verlierer beide Anwälte bezahlen. Ich bin mal gespannt wie ein deutscher Gerichtssaal aussieht. Da in Deutschland keine Kameras während des Prozeßes dabei sein dürfen, gibt es sowas wie CourtTV nicht<3>.

  1. Rot ist eine Schülungsort von SAP, etwa 5 km weg vom Hauptsitz in Walldorf. Ich arbeite in einer noch kleineren Abteilung, nämlich Corporate Research in Karlsruhe.
  2. Allerdings mit Fahrradfahrkarte. Reservierungen gibt's auch kostenlos dazu, aber man muß mindestens einen Tag vorher die Fahrkarte gekauft haben.
  3. Es gibt doch eine CourtTV Serie in Deutschland, aber es sind nur erfundene Geschichten. Es ist aber ganz unterhaltsam.

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2001-2002
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Last Updated:  01/08/2003

   
     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities