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Daniel Flyntz: Bericht 2

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Daniel Flyntz arbeitet bei ZF Friedrichshafen im Forschungs- & Entwicklungszentrum (FEZ)

08.04.02

Sehr geehrte Fr. Kirchner,

Zuerst die langweiligen Sachen - die Arbeit. Alles geht hier gut bei der Arbeit. Ich bin momentan beschäftigt mit einem aktiven Wankstabilisierungssystem für die M-Klasse Mercedes. Es heißt ERC (Electronic Roll Controll). Dieses Projekt ist kein einfaches oder kurzes, sondern sehr Kompliziert. Zur Zeit ist dieser Bereich mir noch nicht klar aber ich versuch‘ mal hundert Prozent – Vollgas – und zum Ende...schau-ma-mal. Also, ich bin besonders zufrieden mit diesem Thema, weil es hat mit der Sicherheit zu tun. Meiner Meinung nach ist das Sicherheitssystem des Autos sehr wichtig – wichtiger als Komfort oder Leistung usw.; mehrere Leute verlieren ihre Leben durch Autounfälle als alle anderen Verkehrzeuge. Deswegen fühle ich mich besser, wenn ich etwas Wichtiges zurück zur Gemeinschaft bieten kann.

Zum Beispiel, als ich erstmals nach Kressbronn zum Vorstellungsgespräch gefahren bin, wurde mir angeboten, ob ich mit dem neuen CVT Getriebe arbeiten wollte. Die CVT (Continuously Variable Transmission) verdient eine Erklärung. Es ist ein automatisches Getriebe ohne Gänge, ohne Zahnräder. Es funktioniert durch eine Kette und Zentripetalkräfte usw. – Ganz neu !, total Geil!, super Toll !, sehr Interessant ! .....aber, nicht für mich. Meiner Meinung nach ist dies, obwohl es mich interessiert, nicht so wichtig im Vergleich zu anderen Themen wie Sicherheit, regenerative Energieträger,– einfach, alles, was das Leben wirklicht besser macht – Führsorge für den Menschen. Zu einem solchen Angebot musste ich deswegen „Nein danke“ sagen.

Gerade danach, telefonierten die ZF-Gesprächpartner, die in Kressbronn arbeiten, die ZF-Friedrichshafen Forschungs- u. Entwicklungs- Abteilung, um mir einen Platz mit Ihnen zu finden. Nach diesem Anruf, dachte ich mir, „Quatsch, was habe ich getan?!. Jetzt muss ich noch ein ungemütliches Vorstellungsgespräch bei ZF Friedrichshafen machen!!“ Also, der neuer Termin war eineinhalb Stunden später. So...was habe ich getan, das gleiche wie alle Bayern? Das Mittagessen trinken. Also doch, ich war zu nervös zu essen.  So... nach zwei oder drei Halb-Maß Hefeweizen und einem Stück Kaugummi, war ich bereit zu Vorstellung und Gespräch –baby! Tatsätslich kam, nein... floss meine Deutsch superweich. Mein zukünftiger Chef und ich sprachen über viele Themen... nicht nur das Praktikum. Es war aber lustig und echt geil.

Letztes Wochenende war ich bei meinen Freunden zum Grillen. Sie wohnen in der Nähe von Konstanz in einer kleinen Stadt die „In-der-mitte-von-niergendwo“ heißt. Ich habe mir gedacht, „Huh. Komischer Name für eine deutsche Stadt – Huh.“ Eigentlich wohnen sie auf einem Bauernhof direkt am Wald. Es gibt’s überhaupt nichts in der Nähe – nur Bäume und Kühe. Wir machen gute Unterhaltungen - sprechen auf Deutsch und manchmal auf Englisch. Wir trinken Bier und rösten Marschmallobs. Wir sitzen rund um das Lagerfeuer und machen Witze und erzählen Geschichten. Es ist wirklich schön aber die Kühe können aber Nervig sein. Ich weiß nicht ob sie träumen, miteinander sprechen, Blackjack spielen oder was, aber ab drei Uhr Morgens mal muhen sie immer durch die Nacht. Ich hab‘ versucht sie zu streicheln aber der Dung stinkt wie....WoW! – unglaublich – also ich lasse die Kühe allein.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Flyntz

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
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Last Updated:  01/10/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities