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Daniel
Flyntz arbeitet bei ZF Friedrichshafen im Forschungs- &
Entwicklungszentrum (FEZ)
06.05.02
Sehr geehrte Fr. Kirchner,
Es gibt ziemlich viele Diplomanden hier bei ZF.
Sie haben ein bestimmtes Thema, woran sie 6 Monate arbeiten. Sie
geben ihre Ergebnisse am Ende der 6 Monate ab. Ich bin einer von
einigen Praktikanten bei ZF FEZ (Forschungs- & Entwicklungs-
Zentrum). Ich glaube, das Projekt das mir gegeben worden ist,
ist ein Thema / Aufgabe, für das man auch 6 Monaten bis zur
Fertigstellung braucht. Also, Ja, um Ihre Frage zu beantworten,
kann man mal sagen - sie haben mir eine verantwortungsvolle
Aufgabe gegeben.
Also, alles läuft gut bei der Arbeit. Mein
Betreuer, der Martin Münster, ist wirklich sehr nett und
persönlich - auch sehr klug. Mit 27 Jahre ist er so alt wie ich.
Er hat langes braunes Haar, bis zum oberen Nacken. Man würde mal
sagen, dass solche Frisur sehr weiblich ist, aber er trägt's
gut. Er ist verheiratet, schon mit einer Tochter. Er spielt
Fußball gern und mag Süßigkeiten. Übrigens, hat er letzte Woche
einen kleinen Beweisstück an einer Maus gefunden. Als er in die
Schublade seines Schreibtisches geguckt hat, um eine Schoko
Praline zu nehmen, hat er ausgerufen, “Wie So Denn!?" Alle
Schokoladen waren teilweise schon gefressen. Anscheinend gibt's
eine Maus in FEZ TA-2. Dieses Gebäude ist so sauber und ganz
neu, man würde sich nicht vorstellen, dass Mäuse hier drin sein
könnten. Deswegen, für die einzige, natürliche, Möglichkeit
haben wir entschieden. Na Klar!! Ach so!! Diese Maus arbeitet
hier bei FEZ - komplett mit Personalausweis und
Zeiterfassungskarte. Und zwar arbeitet die an dem neuen Getriebe
des Mausriesenradspielzeugs. Mit diesem neuen Getriebe durch
einen elektrischen Motor, dreht sich das Riesenrad um - ohne
Kraft von den kleinen Mausbeinen. Deswegen, funktioniert das
kleine Mausriesenrad mehr in der Richtung von Vergnügen, statt
Arbeit oder Übung der Mäuse. - eine geniale Idee!!
Als ich letzte Woche mit dem Fahrrad in die
Innenstadt fuhr, wurde ich von einem Auto fast erschlagen, das,
während meine Ampel grün war, rechts an mir abzubiegen
versuchte. “Endlich!!!", dachte ich... “jetzt, darf ich mich bei
einem Deutschen richtig voll beschweren." Aber leider, war er
ein Türke. So machte ich einfach das normale
“die-Hand-vor-dem-Gesicht-wehen" Ding.
Die neue Klingel an meinem Fahrrad gefällt mir
aber auf jedem Fall. Die ist lauter und schöner als vorher. Es
gefällt mir immer, wann jemand im Fahrradweg steht. Dann klingle
ich und warte auf eine witzige Reaktion. Manchmal sind die
Reaktionen langweilig (z.B. die Zielperson dreht sich einfach um
und bewegt sich langsam rüber). Aber, manchmal sind die
Zielpersonen richtig überrascht. Sie schreien, springen, wehen
die Hände hoch, und endlich tauschen sich rüber wie Superman.
Also, ich habe mal probiert und getestet, was besser geht um die
Leute zu überraschen. Man muß schnell und ruhig kommen, und
dann, bei einer bestimmten Entfernung (ungefähr 5,31 m) klingelt
man plötzlich. Dann sieht man die Leute Superman-en vom Weg!!!
Die Entfernung ist sehr wichtig. Zu nah klingeln, kann
gefährlich sein. Zu weit klingeln, verliert man die
Überraschung.
Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Flyntz
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