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Daniel Flyntz: Bericht 5

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Daniel Flyntz arbeitet bei ZF Friedrichshafen im Forschungs- & Entwicklungszentrum (FEZ)

03.07.02

Sehr geehrte Fr. Kirchner,

endlich habe ich wieder Zeit zu schreiben. In der letzten Zeit bin ich sehr beschäftigt mit dem Forschungsprojekt. Wenn ich die Antwort auf eine Fragen oder die Lösung eines Problems entdecke, entstehen bereits zehn neue Fragen. Sehr spannend finde ich's! Ich kann mal sagen, ich liebe meine Arbeit. 

Unter der Woche treibe ich viel Sport. Dienstags und Donnerstags gehe ich Boxen. Jeder Montag spiele ich Fußball. Jeden Tag nach der Arbeit bei schönem Wetter natürlich, gehe ich schwimmen ins Schwimmbad Friedrichshafen. Und überall fahre ich mit dem Fahrrad. Zur Zeit bin ich in echt guter Form.

Beim Boxen ist es normalerweise sehr anstrengend. Am Anfang machen wir fünfzehn Minuten Aufwärmungsbewegung. Dann ziehen wir unsere Bandagen und Boxhandschuhe an und schlagen am Sack. Es gibt nur kurze Pausen zwischen den Schlagperioden. Dann lernen wir verschiedene Kampftechniken und kaempfen mit einander. Zum Schluss machen wir seilspringen. Nach dem Boxtraining kann ich die Arme nicht mehr heben.

ZF hat eine Fußballmannschaft unter dem Betriebssportprogramm. Jeden Montag machen wir entweder ein richtiges Spiel gegen die Mannschaft einer anderen Firma oder einfach ein Training. Ich spiele defensive links außen. Diese Position gefällt mir, weil ich gerne aggressiv spiele und man muss so sein, um die Gegenstürmer nicht ins Tor schießen zu lassen.

Im Moment ist das Strandbad Friedrichshafen mein Lieblingsort. Es gibt dort einen Beachvollyballplatz und Fußballplatz und überall bequemes Gras, wo man sich hinlegen kann, um sich zu sonnen. Ich spiele Barfußfußball oder Beachvollyball, bis ich schwitze, dann springe ich einfach in den Bodensee rein. Ich mache eine oder zwei Runden bis zum äußeren festgelegten Holzfloß und zurück. Die Entfernung beträgt ungefähr achthundert Meter pro Runde. Danach spiele ich wieder Volleyball und Fußball. Manchmal gehe ich ins Strandbad vor dem Boxen. Wow, ist das aber ein langer Tag!!

Beim Sport und Grillen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Der Fatih ist Türke und sagt immer dieses Wort “Alter" (“Dude" auf Englisch). Es gibt auch das schwäbliche Wort “weisch?" (“ya know?" auf Englisch). So ein typischer Satz kann man so hören: “Alter, kommst du morgen? Wir treffen uns auf dem Sportplatz Kehlen, weisch?".

Ich war in München für das Weltmeisterschaftfinale. Es war völlig in Ordnung. Mit meinem bierbelegten Rucksack, traf ich den Eric, John, Jon K. In der Leopoldstrasse, schauten wir das Spiel bei einem Café, das im Schatten stand, an. Es gab Fußballfans überall. Es war eine fantastische Party.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Flyntz

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
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Last Updated:  01/08/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities