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Ilgin Hasbora: Bericht 3

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SAP HomeIlgin Hasbora arbeitet bei der Firma SAP.

Liebe Frau Dr. Kirchner,

es ist schon wieder sehr lange her, dass ich Ihnen schreiben konnte. Ich bin mit dem Projekt bei SAP, das ich bis Ende meines Praktikums fertig machen soll, sehr beschäftigt. Dazwischen habe ich auch an zwei anderen Projekten über E- learning gearbeitet. Ich merke schon, dass ich sehr viel Erfahrung sammeln kann. Ich glaube, dass die Vorlesungen und Aktivitäten an der Universität besonders für die theoretische Seite eines Studiums sehr wichtig sind. Dabei bin ich aber auch der Meinung, dass es ein positiver Punkt ist, wenn man auch Praxis in seinem/ihrem Bereich hat.

Vor einigen Wochen bin ich zusammen mit Javi nach Heidelberg gefahren. Da haben wir das Schloss besucht. Es gab einen Markt, wo man handgearbeitete Sachen verkaufte. Ich habe eine Kette gekauft. Heidelberg gefiel uns so sehr, dass wir wieder dorthin gefahren sind, als Karey zu uns zu Besuch gekommen ist. Wir sind in der Stadt und am Ufer vom Neckar spazierengegangen.

Dazwischen war ich auch noch in der Türkei. Leider konnte ich meine Mutter nicht sehen, weil sie seit einer Weile in den USA ist. Es war aber sehr schön, mit meinem Vater und meiner Grossmutter Zeit zu verbringen. Seit September war es das erste Mal, dass ich sie wieder gesehen habe. Normalerweise fliege ich nur in den Sommerferien in die Türkei. Weil Deutschland von der Türkei nicht so weit entfernt wie Amerika ist, habe ich eine Ausnahme gemacht.

An einem Wochenende haben wir in Peters Haus gegrillt. Peter hat echt grosse und wohl schmeckende Hamburger gegrillt. Wir waren nur vier Leute, weil Sandra (Peters Vermieterin) und ihr Sohn in der Türkei im Urlaub waren. Dann hat Ken angerufen und sich uns angeschlossen.

Das Wetter ist schön warm hier seit einigen Wochen. Der Sommer ist gekommen!!! Ich habe zwei Badmingtonschläger und drei Federbälle gekauft. Während dem schönen Wetter gehen wir manchmal zum Schlosspark und spielen Badmington.

Ich habe gemerkt, dass man in Deutschland meistens sehr fettig isst. Ich sehe nicht so viele „fettarme“ oder „ohne Fett“ Produkte in den Supermarkt-Regalen. In den belegten Brötchen, die man in einer Bäckerei kauft, gibt es immer Butter und Mayonaisse. Ich habe darüber auch mit einigen Deutschen diskutiert. Sie sind nicht der gleichen Meinung. Vielleicht besuche ich nicht die richtigen Supermärkte oder die Auswahlmöglichkeiten sind hier wirklich weniger als in Amerika. Die zweite Möglichkeit erscheint mir richtiger.

Ein anderes Thema, das ich interressant gefunden habe, ist die WM (Weltmeisterschaft). Bevor die WM angefangen hat, hat eine berühmte Sendung einige Fragen an Amerikaner gestellt. Niemand von denen, die in der Sendung gezeigt wurden, konnte die Frage „Was ist der World Cup?“ richtig beantworten. Vielleicht wissen jetzt mehrere Leute darüber Bescheid, weil die USA sich im Viertelfinale befindet. Dagegen waren in Deutschland (eigentlich in ganz Europa) alle schon sehr begeistert, wenn das Thema die WM ist. In der Firma hatte der Administrator es arangiert, dass man an den Rechnern die WM anschauen kann. Das war überraschend für mich.

Bis zum nächsten Mal...

Herzliche Grüße, Ilgin

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2001-2002
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Last Updated:  01/10/2003

   
     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities