Ilgin
Hasbora arbeitet bei der Firma SAP.
Hallo Dr. Kirchner,
hoffentlich geht es Ihnen gut.
Noch einmal war ich in dem schönen mexikanischen Restaurant
diese Woche.
Welches Restaurant? In Karlsruhe gibt es ein Restaurant „El
Taquito“, wo das
Essen sehr lecker ist. Auch die Portionen sind grösser als die
normale
europäische Portion. Es kam mir aber sehr lustig vor, als wir
mit Javiers
Eltern (Spanier) dahin zum Essen gegangen sind und erfahren
haben, dass
kein/-e
Kellner/-in spanisch konnte. Einmal waren wir da auch zusammen
mit Peter und
Angie.
In der zwischen Zeit habe ich im Kino „Erkan und Stefan gegen
die Mächte der
Finsternis“ zugeschaut. Beide, Erkan und Stefan, sind mit ihrem
Fernsehkomödieprogramm in Deutschland berühmt und beliebt. Ich
mag sie nicht
besonders aber wegen des Vorschlages eines Praktikantens habe
ich entschieden,
den Film zu sehen. Das Szenario ist gewöhnlich für eine
Komödie. Meiner
Meinung nach war der Film lustig, da die Hauptfiguren so dumm
wie die
Hauptfiguren in „Dumb and Dumber“ sind. „Total krass!“
Diese Woche habe ich auf DVD einen anderen deutschen Film „Der
Krieger und die
Kaiserin“ angeschaut. Mir gefiel vorher „Lola rennt“ von dem
Regisseur Tom
Tykwer sehr. Auch diesen Film fand ich sehr gut. Ich habe hier
erfahren, dass
Deutschland sich in dem Filmbereich sehr entwickelt hat. Eine
Sache ist aber
dabei zu bemerken, dass in besten deutschen Filmen, die ich
kenne, die
Schauspieler meistens die selben sind und die Hauptfigur Franka
Potente ist.
Im Juli gab es in Karlsruhe das Unifest in der Mensa der
Universität
Karlsruhe. Viele waren schon besoffen, als wir dahin gegangen
sind. Einige
Betrunkene fuhren Skateboard im Gebäude und stiessen dabei den
anderen an.
Gewöhnlicherweise in den deutschen Festen gab es viel zum Essen
und Trinken.
Sie haben zwei Hauptveranstalltungen organisiert: Disco und
Konzert. Da uns
das
Konzert einer deutschen Rockband am besten gefallen hat,
verbrachten wir der
grösste Teil unserer Zeit in der Konzerthalle.
Das Unifest war das zweite bekannte Fest, das ich in Karlsruhe
besucht habe.
Das erste war das Brigande-Feschd Fest, wo die reginoale
Restaurants auf dem
Marktplatz ihre Spezialitäten ausstellten. Aber da gab es keine
Musikkonzerte.
Heutzutage arbeite ich in dem Praktikantenzimmer der Firma ganz
allein, da der
andere Praktikant mit seinem Praktikum fertig ist. (Ich mache
mein
Praktikum in
der selben Firma mit Peter aber er ist auf der vierten Etage und
ich auf dem
ersten.) Die Studierende in Deutschland brauchen meistens ein
Pflichtpraktikum
machen, bevor sie absolvieren können. Natürlich können die
Regeln sich von
dem Region und der Universität unterscheiden. In Karlsruhe
müssen
beispielsweise nicht alle sozialwissenschafliche Studiengänge
(so wie
Soziologie) ein Praktikum machen. Manche Studierende sollen
dagegen zwei
Praktika machen. Das war die Situation mit Ralf (der Praktikant),
weil er
Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Er hat das technische Teil
seines
Pflichtpraktikums bei SAP gemacht. Gerade sucht er eine
kaufmännische
(wirtschaftliche) Praktikumstelle. Dabei ist es auch möglich,
beide Teile des
Praktikums bei einer Firma in unterschiedlichen Abteilungen zu
machen.
Das war es für dieses Mal. Ich wünsche Ihnen einen schönen
Sommer noch.
Herzliche Grüße,
Ilgin
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