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Karey Long: Bericht 2

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Karey Long ist bei der Firma Züblin AG in Stuttgart.

Liebe Frau Kirchner,

ich weiß, dass mein zweiter schriftlicher Bericht spät ist, aber ich hatte keine Zeit zu schreiben. Es tut mir leid. Ich schreibe diesen Bericht während ich auf meine Kleidung in einem Waschsalon warte...viel Spaß. es gibt viel, was ich sagen möchte! In den letzen vier Wochen habe ich viele Dinge gemacht. Zuerste ist "Dinge„ mein Lieblingswort. Man kann es immer sagen, wenn man das richtig Wort nicht weiß. Ich benutze "Dinge„ für alles.

Vor fast einem Monat bin ich nach Trier gefahren und habe Bassem und Chris Lepore getroffen. Trier ist eine schöne und auch die älteste Stadt, die an dem Rhein sich befindet. Die Stadt ist in der Nähe von Luxemburg, aber wir hatten keine Zeit nach Luxemburg zu fahren. Der Bruder von Bassem wohnt in Trier. Er macht seine Ausbildung da und wir haben ein paar Freunden von ihm kennengelernt. Wir sind in die Stadtmitte spazierengegangen, haben Eis gegessen, eine Burg gesehen, und in der Disco getanzt. Sonntag war es Palmsonntag. Ich bin protestantisch, aber ich bin nicht religiös. Als ich 7 Jahre alt war, war ich zum letzten Mal in der Kirche. Wir sind in den Dom gegangen und haben eine deutsche katholische Messe gehört. Ich habe es nicht verstanden, weil ich nicht katholisch und religiös bin, und ich nicht viel Deutsch verstehe, aber es war eine neue Erfahrung in Deutschland für mich. Überhaupt war es ein phantastisches Wochenende, ausser meiner Zugfahrt nach Haus. Normalerweise dauert die Zugfahrt von Trier nach Stuttgart 3.5 Stunden, aber meine Zugfahrt hat 5.5 Stunden gedauert. Ich musste zweimal umsteigen und alle 3 Züge kamen spät Ich habe einen Zug verpasst. Ich war müde, und ich wollte in meineWohnung.

Mein Praktikum läuft noch gut. Ich habe mit einem neuen Fabrikprojekt gearbeitet. Das neue Gebäude hat eine Werkhalle und auch drei kleine Gebäude - einen Sozialraum, einen Wareneingang, und einen Warenausgang. Ich und ein anderer Praktikant, der seine Ausbildung macht, wir haben das Projekt aufgeteilt. Er arbeitete mit der Werkhalle, und ich arbeitete mit den drei kleinen Gebäuden. Wir müssen den Beton (die Wände, die Brandwände, die Bodenplatte, die Stützen, die Treppenläufe, und die Decken) berechnen. Der Beton kostet Geld, und wir mussten wissen wieviel Beton gab es und dann wieviel kostet das Gebäude zu bauen. Ich habe viel unterschiedliche Leuchtstifte auf den Plänen benutzt, weil ich keinen Beton zu berechnen vergessen wollte!

Jetzt benutze ich ein Zeichnungsprogramm, d.h. AutoCAD. Ich verstehe AutoCAD sehr gut, da ich ein Praktikum für zwei Jahre hatte, und ich habe es oft benutzt. Das Programm ist komisch, weil die Befehlszeilen und auch die Befehlssprache auf deutsch sind. Ich muss alle deutschen Befehle lernen, aber es ist ähnlich wie die englischen Befehle. Zum Beispiel, muss man die Tasten "KO„ anstatt "C„ für Kopie drucken. Die Übersetzungen sind sehr einfach. Und auch habe ich ein neues Computerzeichnungsprogramm, das Zeicon heißt, gelernt. Zeicon ist ganz anderes als AutoCAD. Zuerst war es schwer für mich, weil ich AutoCadd sehr gut kenne und ich habe die gleichen Befehle des AutoCAD gemacht. Das ging nicht. Am Anfang war ich ein bißchen frustriert, aber jetzt hat es gut geklappt. In einem Tag habe ich fest alle Befehle gelernt, und ich kann Zeicon zu zeichnen benutzen. Ich bin langsam und ich muss mehr üben, aber es geht.

Letze Woche machte mein Praktikum Spaß. Ich hatte viel zu tun, dass ich früher am Morgen angefangen habe und auch bis spät am Abend gearbeitet habe. Ich hatte ein Projekt mit Zeicon gemacht. Meine Abteilung hat ein Einkaufszentrum entworfen und gebaut und jetzt gibt es Schaden zum Hauptträger, der Hauptstütze, und der Konsole. Es gibt drei unterschiedliche Schäden ˆ nur den Träger, nur die Konsole, und auch die Beide zusammen. Ich habe den ganzen Sanierungsprozeß gezeichnet vom Anfang bis Ende. Es waren in gesamt zehn Farbzeichnungen, die aus dem Basiskonzept, den drei Schäden, und den Sanierungsprozeß bestehen. Ein Mitarbeiter hatte einen Termin letzten Freitag mit dem Bauherrn. Er hat meine Zeichnungen zum Termin mitgebracht, sodass er die Schäden und den Sanierungsplan besser erklären konnte. Ich mag auf dem Computer zeichnen. Die Arbeitszeit läuft schneller und ich habe mehr Spaß als wenn ich nur Beton oder etwas berechne.

Ich finde Stuttgart besser als Braunschweig, weil diese Stadt größer ist, das Wetter wärmer ist, meine Wohnung schöner ist, undes mehr Dinge zu machen gibt. Aber, es ist schwerer Leute kennenzulernen, weil ich allein wohne. Ich vermisse die Stadt Braunschweig nicht, sondern die Freunde, die ich in Braunschweig kennengelernt habe, und auch die anderen Rhodies. Endlich habe ich einen Nachbar!!!! Es war eine ganze tolle Überraschung! Er wohnt gegenüber von mir. Er arbeitet in der gleichen Abteilung wie ich, aber ich sehe ihn nie während des Tags, weil es eine große Abteilung ist und sein Büro sich sehr weit von mir befindet. Wir haben oft zusammen in meinem Zimmer oder seinem Zimmer geredet und Martini getrunken. Er ist hilfsbereit, weil er in Australien seine Diplomarbeit machte und er hat eine sehr gute deutscheˆenglische Vokabelliste über Bauingeneurwesenswörter geschrieben. Jetzt habe ich eine Kopie....sodass bedeutet, er kann englisch!!! Wunderbar, aber wir sprechen nur deutsch. Er will mein Deutsch verbessern (und ich auch).

Ich hoffe, dass die Sonne in Rhode Island scheint und auch die Blumen blühen!

Bis später, Tschüs!
Karey Long  

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
John Colwell
Chris Cummiskey
Bassem Dib
John DiMuro
Peter Dobratz
Dan Flyntz
Ilgin Hasbora
John Kelly
Chris Lepore
Mike Lilligreen
Karey Long
Josh May
Colin McDonald
Peter Phelps
Eric Sargent
Rachel Starr

 

Last Updated:  01/10/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities