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Karey Long: Bericht 5

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Karey Long ist bei der Firma Züblin AG in Stuttgart.

Liebe Frau Kirchner,

Mein Praktikum läuft jetzt ganz gut. Ich hatte die schlechteste Arbeit, die ich jemals gemacht habe! Ich werde es nicht erklären, da es zu langweilig ist, aber ich hätte lieber keine Arbeit oder auf meinen Rechner zu starren! Aber endlich ist meine Arbeit sehr interessant. Ich habe 10 neue Zeichnungen über ein Eisenbahnprojekt gezeichnet. Es gab einen Teil durch einen Tunnel. Der Tunnel ist schon gebaut, aber die Eisenbahn ist noch nicht gebaut. Es gibt unterschiedliche Entwürfe, weil der Klient einen sehr teuren Entwurf bauen möchte. Ich habe seinen Entwurf schon gezeichnet, und dann habe ich die andere Entwürfe, die billiger, die günstiger, die schneller zu bauen, und die besser sind, gezeichnet. Dann muss der Klient sich entscheiden, welcher Entwurf für ihn am günstigsten ist. (Normalerweise ist am besten auch am billigsten). Ich weiß nichts über den Entwurf oder den Bau der Eisenbahn. Ich habe noch keine Vorlesung über Eisenbahn genommen, und wahrscheinlich nehme ich die niemals. Ich glaube dass, es keine Vorlesung über Eisenbahn bei URI gibt. Zuerst redete mein Betreuer alles zu mir auf deutsch, aber ich hatte keine Ahnung. Ich habe nicht das englische Vokabular dafür gewußt, dass heisst, ich habe auch die deutsche Übersetzung nicht verstanden. Ich war total frustriert, aber dann erklärte er über Eisenbahn auf englisch. Er wollte, dass ich das Projekt verstehe und hat fast eine Stunde geredet. Er war sehr hilfsbereit, und das Projekt gefällt mir sehr gut und ist interessant. Und auch, habe ich so viele neue Vokabeln gelernt (auf deutsch und auf englisch!).

Einen Abend habe ich sehr spät gearbeitet, weil wir einen Vortrag hatten. Es gibt einen Vortrag wahrend des Monats und normalerweise ist der Vortrag immer über ein neues Projekt oder eine Firma kommt herein und spricht über neues Baumaterial oder etwas. Dieser hat mehr als zwei Stunden gedauert und ich verließ meine Arbeit um 20 Uhr! Es war über ein neues Hochhaus in Berlin. Züblin arbeitet zusammen mit zwei anderen Baufirmen und jede Firma hat einen Sprecher, der einen „PowerPoint“ Vortrag gehalten hat. Ich habe nicht gut aufgepaßt, und zu meiner großen Überraschung habe ich zwei Zeichnungen von mir auf dem Overheadprojektor gesehen! Ich habe ein bißchen mit dem Sprecher von Züblin gearbeitet, aber ich habe nicht gewußt, dass er meinen Zeichnungen in seinem „PowerPoint“ Vortrag benutzt hat. Meine Arbeit gefällt mir gut, und ich finde das geil, dass ich nützliche Arbeit machte.

Was auch....Ah Ja! Liz hat mich besucht! Es war wunderschön sie wiederzusehen! Wir haben einander lange nicht gesehen und es gab viel zu reden. Sie mag meine kleine einzige Wohnung und auch die Stadt. Stuttgart ist kleiner als Hamburg, wo Liz ihr Praktikum macht. Ich glaube, dass Stuttgart die siebt größte Stadt mit fast 600,000 Einwohnern in Deutschland ist. Stuttgart wurde auch zur sichersten Stadt in Deutschland ausgewählt. (Das gefällt meiner Mutter sehr gut.) Liz hat bemerkt, dass meine Stadt sehr unterschiedlich von Hamburg ist. Sie findet Stuttgart sehr modern. Das stimmt. Am Abend ist Stuttgart ein bißchen teuer. Der kleinste Eintritt in einem Club oder Disco ist normalerweise 10 Euro und es kann bis zu 20 Euro hochgehen. Es gibt ein paar Kneipen, in der sich die Schickeria trifft, die auch einen Eintritt haben. Die Clubs und Kneipen sind sehr modern, schick, und schön, aber ja, teuer. Das ist egal, weil jedesmal macht es Spaß.

Wir hatten ein langes Wochenende und ich habe Colin in Bremerhaven besucht. Ich war nicht intelligent, und ich habe bis zum letzten Augenblick gewartet, um meine Fahrscheine zu kaufen. Schade für mich, weil es keine Sitzplätze zu reservieren gab, und ich musste auf dem Boden sitzen. Ein Freund von Braunschweig hat mich in Hannover abgeholt, so meine Hinfahrt war nicht so schlimm (nur fast 5 Stunde auf dem Boden). Na Ja, Colin wohnt wirklich auf einem Bauernhof ... und es riecht wie ein Bauernhof. Es gibt Kühe (ungefähr 180!), Hühner, einen Hund, und vielleicht mehr, aber ich habe es jetzt vergessen. Er wohnt in einem kleinen Dorf, das Weiderwaren heißt. Weiderwaren befindet sich direkt am Fluß, und man kann den Container und die Baustelle von seinem Haus sehen. Es gibt einen Deich neben dem Container, wo man einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen kann. Weiderwaren ist ein sehr, sehr kleines Dorf, und ich glaube dass, es mehr Kühe bei seinem Bauernhof als Einwohnern in dem ganzen Dorf gibt! Weiderwaren könnte langweilig sein, aber glücklicherweise gibt es einen Sohn, der 22 Jahre alt ist, der da wohnt. Er hilft mit der Bauernarbeit und ist echt nett und freundlich.

Tschüs! Bis nächstes Mal,

Karey Long

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
John Colwell
Chris Cummiskey
Bassem Dib
John DiMuro
Peter Dobratz
Dan Flyntz
Ilgin Hasbora
John Kelly
Chris Lepore
Mike Lilligreen
Karey Long
Josh May
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Peter Phelps
Eric Sargent
Rachel Starr

 

Last Updated:  01/08/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities