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Colin McDonald: Bericht 4

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BilddownloadColin McDonald arbeitet auf der Baustelle CT IIIa in Bremerhaven.

Liebe Frau Kirchner,

es tut mir leid, dass dieser Bericht so spät ist. Ich war in den letzten zwei Wochen sehr beschäftigt. Ich muss Stunden sparen, weil mein Vater und Bruder in Juli mich besuchen werden. Ich habe ungefähr fünfzig Stunden gearbeitet, so dass ich Urlaub nehmen kann. Nach der Arbeit normalerweise bin ich total kaputt. Ich muss früh anfangen, manchmal um halb sieben. Egal wann ich ins Bett gehe, es ist immer schwer aufzuwachen. Sonst, habe ich nicht so viel gemacht. Ich habe Besuche gekriegt. Karey und Kai (ein Student, den ich in Braunschweig kennengelernt habe) haben mich vor ein paar Wochenenden besucht. Endlich, haben andere den Bauernhof erlebt. Es hat echt Spass gemacht. Wir sind in die Disko gegangen und wir haben auch ein paar Mal gegrillt. Die Deutsche lieben grillen. Wir machen das wann auch immer wir können. Und das bringt mich zum Hauptthema dieses Berichts. Ich will dieses Mal über die Deutschen reden oder schreiben. Ich habe nur ein paar Sachen bemerkt, die ich ein bisschen komisch oder anders finde. Ich spreche nur selbst. Ich meine, dass ich erwarte, dass die anderen andere Meinungen oder Erlebnisse haben.

OK und los geht's. Die Deutschen lieben ihre Autos und ihre einziges Auto vielleicht mehr als ihre Familie. Die waschen ihre Autos mehr als ich je vorher gesehen habe. Ich rede insbesondere über die Leute, die in meinem Alter sind. Die wollen die schnellsten Autos mit der besten Beschleunigung. Die fragen sind immer über "Wie viel PS hat dein Auto?," "Wie tief ist dein Auto?" usw. Jürgen und seine Freunde werden manchmal über Autos reden und das dauert normalerweise eine Stunde. Das kann langweilig sein, weil ich nicht so viel Interesse für Autos habe und die Autos, für die ich Intresse habe, sind ganz selten hier in Deutschland und Europa. Ich finde Trucks und grössere Autos klasse, aber sie sind zu teuer hier. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt. Die Autos hier in Deutschland sind ganz und unglaublich klein. Der Smart Car und der Mini sind nicht grösser als ein Go-cart. Es gibt mindestens zwei Gründe dafür. Erstens, wie schon gesagt, ist es zu teuer ein grosses Auto zu haben. Je grösser der Motor ist, desto mehr muss man bezahlen. Deswegen ist ein Truck sehr teuer und ganz selten hier in Deutschland. Der zweite Grund ist folgender, Deutschland hat so viele Städte. Man kann einfacher ein kleines Auto in der Stadt fahren als ein grosses Auto. Das Parken des Autos ist auch sehr eng und mit einem kleinen Auto geht es besser. Man kann ein Smart Car überall parken und in jede Richtung. Es ist klasse. Man muss auch viel für Autos und Führerscheine bezahlen. Die Autos müssen immer hier gut laufen oder sonst darf man sein Auto nicht fahren. Das gibtís gar nicht in Amerika. Es ist einfach in Amerika die Inspektion Prüfung zu bestehen. Die Führerscheine sind in Deutschland unglaublich teuer z.B. man kann ungefähr ein tausend Euro bezahlen und viele Prüfungen bestehen, so dass man einen Führerschein kriegen kann. In Vermont, habe ich nur zehn oder zwanzig Dollar bezahlt und ich habe eine ganz einfache Prüfung genommen. Deswegen, glauben die Deutsche, dass Amerikaner nicht fahren können. Sie glauben auch, dass wir kein Standard fahren können. Sie denken, dass wir alle Automatik fahren. Natürlich, fahren viele Leute Automatik, aber ich finde, dass viele Leute auch Standard fahren. Viele von meinen Freunde fahren Automatik. Ich finde auch, dass die Deutsche ein bisschen verrückt hinter den Lenkrad sind. Sie sind immer am Gaspedal und an der Hupe. Ich glaube, dass man in Amerika ein bisschen mehr entspannt fährt. Die Strassen sind grösser und die Städte sind weiter entfernt von einander. Zum vergleichen, wann man in Deutschland fährt ist es als ob man direkt in NYC ist. OK genug über Autos, wollen wir zu dem nächsten Thema weiter gehen.

Arbeit.... Ich finde die Arbeit hier in Deutschland echt Klasse. Man kriegt sechs Wochen pro Jahr Urlaub im Vergleichen zu vielleicht zwei Wochen in Amerika. Sechs Wochen finde ich zu viel, aber zu viel ist besser als zu wenig und zwei Wochen ist bestimmt zu wenig. Hier in Bremerhaven auf der Baustelle, nehmen alle Leute Urlaub ungefähr zur gleichen Zeit. Die letzten anderthalb Monate war nicht so viel los an der Baustelle. Deshalb, konnten die Leute Urlaub machen. Jede Woche, waren mindestens zwei Leute im Urlaub. Ich denke, dass ich und vielleicht zwei andere die einzigen waren, die nicht Urlaub genommen haben. Die Leute ( besonders die Bauarbeitern) lieben Pause und Feierabend. Frühstück, Mittag, und Feierabend sind die drei wichtigsten Dinge am Tag. Im Büro, ist es nicht so wichtig. Die andere und ich essen und arbeiten gleichzeitig. Die Arbeit draussen ist ein bisschen schwerer und braucht mehr Energie. Deswegen, ist Pause ganz wichtig für die Arbeiter. Der beste Sache von der Arbeit ist Party. Alle zwei oder drei Wochen machen wir ein Party auf der Baustelle. Das finde ich total mega Geil. Beim ersten Mal, sind wir auf einem Hopper gegangen und wir haben eine Tour gemacht. Nachdem wir alles gesehen haben, sind wir in die Kneipe im Schiff gegangen. Nachdem sind wir ins Büro weitergegangen. Es ist sehr gut, weil man mehr über seine Kollege lernen kann. Während des Tages, gibt's nicht so viel Zeit mit den anderen zu reden. Die Partys sind eine schöne Gelegenheit zum trinken und reden und das finde ich Klasse. Wir sind zum Bowling und Abendessen gegangen. Wir haben auch direkt auf dem Spielfeld Fussball gespielt. Alle Arbeiter haben gegen einander gespielt. Uniform und alles. Dann, haben wir gegrillt und gesoffen. Danach, sind fünf Leute in die Kneipe/Disko (in Wirklichkeit, haben wir die Disko Teil mitgebracht) gegangen und haben bis drei Uhr Party gemacht. Der beste Teil ist, dass alles von der Arbeit bezahlt war. Ich konnte es nicht glauben. Es war auch an einem Donnerstag und am folgenden Tag waren wir mindestens drei Stunden spät zu der Arbeit. Freitag geht's wieder los aber wir haben keine Ahnung, was wir machen werden. Es wird eine Überraschung von einem Polier. Ich freue mich sehr drauf. Ich glaube, dass solche Sache gibtís gar nicht in Amerika und wenn ganz selten. Ich finde es echt Klasse und ich habe davon bessere Beziehungen mit den anderen gekriegt. Na ja, das ist genug für diesen Bericht. Gleich geht's weiter mit anderen Sachen wie Essen und Kontos und das komische Ding, das ich von den Deutschen erlebt habe. Das kommt wahrscheinlich in den nächsten paar Tagen, da dieser Bericht so spät war. Ich hoffe, dass alles völlig in Ordnung in RI ist.

Rhoadies, Frau Kirchner, Ciao. Bis bald.
Colin McDonald 

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2001-2002
Internship Reports Liz Andrade
John Colwell
Chris Cummiskey
Bassem Dib
John DiMuro
Peter Dobratz
Dan Flyntz
Ilgin Hasbora
John Kelly
Chris Lepore
Mike Lilligreen
Karey Long
Josh May
Colin McDonald
Peter Phelps
Eric Sargent
Rachel Starr

 

Last Updated:  01/10/2003

     

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The International Engineering Program is a dual-degree program combining a B.A. in German, French and/or Spanish with a B.S. in one of the engineering disciplines.  IEP students study language and culture each semester along with their engineering curriculum. In the fourth year of the five-year program, they then go abroad as interns with engineering based firms in Europe or Latin America, and also as exchange students with one of our partner universities